Bürgertag2017 86Die Jüngsten besuchen gerade die Grundschule und die Ältesten haben das 80. Lebensjahr schon vor einer Weile feiern können. So könnte man die Zusammensetzung der Mannschaft charakterisieren, die an vielen Stellen im Dorf und im Wald ihre Arbeitskraft mit Spaß für das Dorf einsetzten. Fast 100 Essenteilnehmer konnte die Essenmannschaft am Mittagstisch begrüßen.

Pünktlich um 9:00 Uhr waren am Treffpunkt Gerätehaus schnell Teams zusammengestellt, eifrige Paten hatten frühzeitig ihre Helferinnen und Helfer zusammengesucht und waren schon an den Einsatzstellen zu Gange.

Förster Weide führte ein Team mit den Jüngsten begleitet von Mamas und Papas in die Nähe des Kinderwaldes und pflanzten dort junge Setzlinge in das vorbereitete Areal.

Mehre Mannschaften widmeten sich den zahlreichen Grünanlagen des Dorfes. Ortseingang und mehrere Grünflächen hatten eine Aufwertung nötig. Bewuchs war schon eingekürzt, die Flächen mussten geräumt werden, verbrauchte Pflanzen wurden durch neue ersetzt. Regelmäßig waren Transportfahrzeuge in Richtung Grünschnittplatz unterwegs um das Schnittgut zu entsorgen.

Der Spielplatz war im vergangenen Jahr mit Hilfe von Gemeindegeld, den Vereinen und Spendern mit vielen neuen Gerätschaften ausgestattet worden. Vieles wurde aber auch mit Hilfe fleißiger Papas, Mamas und Opas neu hergerichtet. Auch diesmal wurde ein ganzer Berg Hackschnitzel auf die Fallflächen verteilt um Verletzungen durch Aufprallen von Kindern beim Fallen zu verhindern. Das Sandkastenschiff wurde für die Spielsaison vorbereitet und an den Folgetagen mit Sand gefüllt.

Am Sportplatz war wieder eine Vorstands- und Vereinsmannschaft unterwegs und machte einen ausgiebigen Frühjahrsputz am Platz und dem weitläufigen Gelände. Laub wurde zusammen geharkt und in den Wald zurück gebracht. Nicht mehr standsichere Bäume wurden weggenommen und entsorgt.

Am Kneipp-Becken hatten Toni Muders und Holger Link zusammen mit Freunden für das Schwalbenhaus eine neue Standkonstruktion zu schaffen. Ein neues Rohr zum Tragen des Hauses für die eifrigen und geschickten Flugkünstler musste einen marode gewordenen Baum ersetzen. Bagger, Lkw und ein Schlepper halfen das Werk zu schaffen. Dank der Unterstützung der Fa. Jakob Becker aus Oberwesel konnte der aufwändige Umzug gelingen, handwerkliches Geschick war natürlich auch von Nöten. Der Lützelbach verfügt jetzt über einen kleinen Wasserstau, in dem Hunde baden können, während Herrchen und Frauchen das Kneipp Becken und „nur die“, nutzen können. Beide zusammen im Kneipp Becken hatte zu massiven Unfrieden geführt und wird dies auch weiter tun. Ebenso soll verhindert werden, dass Steine der Trockenmauern zum Stau des Baches genutzt werden.Bürgertag2017 48

Am gemeinsamen Gerätehaus von Feuerwehr und Gemeinde machten sich die Florianjünger ans Werk und renovierten und pflegten die Holzteile am Gebäude und am Dach. Schon traditionell widmet sich die Feuerwehr den Niederburger Wassergewinnungsanlagen und den Dorfbrunnen. An allen alten und neuen Wasserspendern und den Quellfassungen wurde „rein Schiff“ gemacht und Hausputz gehalten. Dank des Reinigungsdienstes der Wehrleute sind die Winterreste aus den Brunnen entfernt, das Vorderhunsrücker Quellwasser sprudelt wieder in alter Frische. Staubreiche Arbeit war im Backhaus zu erledigen. Die Backfreunde um Rainer Scholl reinigten nicht nur das Backhaus von Mehl und Staub, auch die Öfen und das Inventar wurden einer gründlichen Reinigung unterzogen.

Die Jugend bereitet derzeit ein großes Fest zum 30jährigen Bestehen des Jugendraumes vor. Auf dem Bolzplatz und der Beach-Volleyball- Anlage steigt am 17. und 18.6. ein Jugendfest, bei dem die Anlagen am Bolzplatz im Mittelpunkt stehen. Ein Teil der Jugendlichen hielt ausgiebigen Hausputz und kehrte und machte dem aufkommenden Unkraut am Beachball Platz den Garaus.

Tradition ist und bleibt für die Niederburger Jugend das Martinsfeuer. Auch in diesem Jahr waren junge Männer und ganz besonders erfreulich viele junge Damen im Wald unterwegs und sammelten Reisig für den Martinstag. Gleichzeitig musste die Jugend eine Mannschaft für den Bolivientag zum Einsammeln der Kleiderspenden stellen. Alle Arbeiten und die Mannschaften waren überzeugend zusammengestellt und organisiert.

Hermann Keßler widmet sich nicht nur am Bürgertag dem Dorfkreuz n der Rheingoldstraße. Unterstützung fand er in Franz Josef Pies, der mithalf die Winterreste aus den Büschen und Sträuchern zu beseitigen.

Mit Niederburger Beteiligung und kameradschaftlichem Miteinander wurde von den Oberweseler Kolpingbrüdern das neue Gipfelkreuz am Vogelsnack aufgebaut und gesichert.

Eine Mannschaft aus dem Gemeinderat versorgte die Helferinnen und Helfer mit einem stärkenden Frühstück, Heimatverein und Mitglieder der Theatergruppe bereiten schon seit Jahren Speisen und Getränken zur Mittagszeit zu. An den ersten richtig warmen Sonnenstrahlen erfreute sich die Helferschaar zur Mittagspause am Generationenhaus an frischer Luft.

Wieder haben die Beteiligten mitgeholfen der Gemeindekasse einen stattlichen Betrag zu sparen.

Dass hier wieder Jung und Alt gemeinsam für ihr Dorf aktiv waren und über Generationen hinweg etwas für ihr Dorf tun ist auch ein toller, beabsichtigter Nebeneffekt. Vielen Dank allen die dabei waren.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

 

 

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