JugendFo1Die jungen Niederburgerinnen Luisa Link und Fabienne Quary haben sich nach der erfolgreichen Beteiligung an dem Nachwuchswettbewerb für Forscher im Norden von Rheinland Pfalz ein weiteres Mal Juroren stellen müssen. Nach der Siegerehrung auf Gebietsebene stand Beteiligung der jungen Forscherinnen auf Landesebene in Ludwigshafen auf dem Programm. Begleitet von Fachlehrern der Hildegardisschule in Bingen und Daumen drückenden Eltern wurde in einer eigens einzurichtenden kleinen Ausstellung das Projekt dem breiten Publikum vorgestellt. Nach der Beteiligung in der näheren Heimat hatten sich die jungen Damen mit ihrem Projekt weiter intensiv befasst und Ergebnisse von Messungen belegt mit entsprechenden Bildern in ihre Präsentation einfließen lassen. Die folgende fachliche Begründung der Arbeit der jungen Frauen soll mithelfen das Projekt verstehen zu lernen:

„Immer wieder beschweren sich Anwohner über Windräder, sei es wegen Lärmbelästigung, der angeblichen Verspargelung der Landschaft oder möglichen gesundheitlichen Folgen. Daher stellten wir uns die Frage, ob es Alternativen zur Energiegewinnung durch Windräder gibt. Im Internet stießen wir auf Flugwindkraftwerke und entschieden uns, solch eine Anlage nachzubauen.JugendFo2

Ein Flugwindkraftwerk besteht aus einem Lenkdrachen, der über Seilwinden mit einem Generator am Boden verbunden ist. Wenn der Drachen in Form von Achten nach oben fliegt, kann ein Generator am Boden die Energie, die bei seinen Flugbahnen erzeugt wird, in Strom umwandeln. Für die Umsetzung dieser Aufgabe besorgten wir uns einen Lenkdrachen sowie einen Nabendynamo als Generator. Anschließend führten wir Messungen zur experimentellen Bestimmung des Wirkungsgrades durch, um unsere Anlage mit einer kommerziellen Flugwindkraftanlage vergleichen zu können. Das Ergebnis: Die von uns gebaute Anlage erreichte einen Wirkungsgrad von ca. 55 Prozent.

Nach Lampenfieber und Daumendrücken zeichnete die Jury die Niederburger Forscherinnen mit einem Sonderpreis des Bundesministeriums für Forschung und Technologie aus.

Neben den Familien, der Lehrer und der Schule gratulieren die Niederburgerinnen und Niederburger zur öffentlichen Anerkennung der Fleißarbeit. Herzliche Glückwünsche und „weiter so“ nach der vierten bzw. fünften Beteiligung am Wettbewerb „Jugend forscht“

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

 

 

 

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