dankeIn einer Gemeinde mit großem Allgemeineigentum ist es nötig, dass gute Geister motiviert und ohne Kostenerstattung Dinge erledigen, die „stark ins Geld laufen“ können. So auch in den letzten Wochen, wo verlässliche Partner mithalfen den Gemeindesäckel zu entlasten.

Den Besuchern, der Gottesmutter und ihrer Kapelle mit neuen Farben eine Freude gemacht.

In den letzten Tagen hat Hans Werner Dämgen die kleine Kapelle am Weg nach Birkheim mit einem neuen Anstrich versehen. Nach mehr als 5 Jahren Pause und der guten Wirkung des Kerzengehäuses, das den Kerzenruß aus der Kapelle führt, war jetzt erst ein neuer Anstrich nötig. Hans Werner Dämgen hat zum wiederholten Male diese Arbeiten kostenlos ausgeführt. Für die nötigen Reinigungsarbeiten sorgten Hanna und Günter Oppenhäuser. Die Kosten für die Farben, etc. wurden von privater Seite übernommen.

Spendensammlung für die Renovierung von Figuren des Heiligenhäuschens

Gerda Heidelmann Schink hat im vergangenen Jahr eine Aktion zur Renovierung der Figuren im Heiligenhäuschen angeregt. Die Niederburger Vereine hatten den Erlös der Niederburger Dorfweihnacht 2016 diesem Zweck gewidmet. Die Aktiven aus den Vereinen hatten in den Vorweihnachtstagen die Bevölkerung zu der Veranstaltung eingeladen. Viele waren gefolgt und feierten für den guten Zweck. Fast 1500€ konnte der Kassierer auf ein Konto der VG überweisen. Viele private Spender wollten mithelfen und übergaben Geld oder tätigten Überweisungen auf das Spendenkonto. Gerda Heidelmann Schink bat Veranstalter und Gäste ihrer Lesungen um Spenden zur Deckung der Kosten für die Renovierung und zahlte die Beträge ein. Ein herzlicher Dank den Spendern, vielen Dank der Initiatorin und den Niederburger Vereinen für ihre Unterstützung nicht nur an dieser Stelle.

Neue Bänke geschaffen

Etwas mehr als 10 Jahre ist es her, dass eine große Zahl von Ruhebänken aus Naturstammholz aus dem Schwarzwald angeschafft wurde. Heimatverein und Gemeinde hatten mehr als 20 Ruhebänke angeschafft und in und um das Dorf aufgestellt. Der Vergang war in der letzten Zeit unverkennbar, immer mehr Bänke mussten ersetzt werden. Der Heimatverein hat jetzt 20 neue Bänke herstellen lassen. Die Gemeinde konnte diese Bänke auf dem Friedhof und in der Flur an Aussichtspunkten aufstellen. Hans Peter Keßler übernahm die Arbeit des Zuschneidens und der Montage in den Hallen der Fa. Holzbau Schink. Ein Streicherteam, motiviert von Herbert Retterath brachte die richtige Farbe auf das hobelfrische Holz. Gerhard Kremer, Hans Werner Muders, Horst Muders und Herbert Retterath erbrachten die Arbeiten für den Schutzanstrich.

Brunnen und Tröge entrostet und neu angestrichen

Die drei historischen Dorfbrunnen aus den Jahren kurz vor 1850 in der Ortslage wurden unter Ausnutzung des warmen Wetters von Hermann Keßler mit neuer Farbe versehen. Ein paar Tage Trockenzeit mussten Gartengießer in Kauf nehmen bis das kühle Nass der Quelle am Spiss wieder zur Verfügung stand. Die Tröge wurden mit hohem Aufwand entrostet und neue geeignete Farbe aufgebracht. Nach dem Ende seiner kommunalpolitischen Tätigkeit macht sich Hermann Keßler als guter Geist an vielen Stellen ohne großes Federlesen nützlich. Am Sportplatz, am Dorfkreuz, am Denkmal, an einer beschädigten Wand am Generationenhaus, an der hohen Kirchenmauer war er in diesem Jahr tätig. Das marode Geländer auf der hohen Mauer zum Friedhof, das nachweislich der Kirchengemeinde gehört wurde von Hermann Keßler und Walter Keßler aufgearbeitet und mit einem neuen Anstrich versehen. Die Farbe stellte die Ortsgemeinde der Kirchengemeinde zur Verfügung. Angemahnt hat Hermann Keßler die Sicherung der Mauerkrone dieser Natursteinmauer. Das Angebot diese fachgerecht in Eigenleistung zu organisieren und zu reparieren folgte. Lediglich die Kosten für Material müsste von Seiten des Besitzers aufgebracht werden.

Sorgen am Backhausbrunnen

Sorgen bereitete der Ablauf am Backhausbrunnen, das aufgestaute Wasser des Trogs floss über den Rand ohne den vorgesehenen Weg nehmen zu können. Ein Schotterstein und Papiertaschentücher versperrten den Weg. Alle Versuche das Problem ohne größeren Aufwand zu lösen schlugen fehl. Die Abwasserleitung musste in einem Schacht vollständig abgebaut und die Ursache der Verstopfung beseitigt werden. Gerhard Bodenbach, Karl Heinz Rüdesheim und Toni Muders halfen mit einen größeren finanziellen Aufwand für die Gemeinde zu vermeiden.

Patenschaften funktionieren

Viele kleine Handreichungen im Dorf bleiben oft ungenannt. So ist die Entnahme von Müll aus vollen Sammelgefäßen am Friedhof und an verschieden Stellen im Dorf eine mehr als nützliche Handreichung. Der regelmäßige Transport von Müllgefäßen zu Entleerungsstellen, die Pflege und an heißen Sommertage die richtigen Wassergaben der Blühpflanzen sind hier zu nennen. Vertretungen und Nachfolger finden sich und übernehmen gerne diese Arbeiten zuverlässig. Danke wollen wir an dieser Stelle Engelbert Schink, der über viele Jahre die Blumen am alten Backhaus und der alten Schule gepflegt und immer für einen sauberen Trog am Backes Brunnen gesorgt hat. Der Taunusblick gehörte neben der großen Streuobstwiese am Sportplatz zu seinen freiwillig übernommenen Pflegeaufgaben. Diese häufig unbemerkten, aber unbedingt nützlichen Arbeiten musste er aus gesundheitliche Gründen einstellen. „Leider“ kann der Unterzeichner nur feststellen. Engelbert Schink tat dies stets ohne Bezahlung und finanzielle Forderungen und oft nur mit der „Fertigmeldung“ am Ende der Arbeiten. Danke von dieser Stelle für die stets gut gemeinte Unterstützung zum Wohle des Dorfes und zur Freude derer die genauer hingeschaut haben. Nachfolger finden sich zwar nicht im Übermaß, aber wie am Backhausbrunnen finden sich Kümmerer, die für ein gutes Bild und sauberes Wasser sorgen. So auch am Denkmal: Die Sommerblüher können sich jeden Tag auf frisches Wasser freuen obwohl der eigentliche Pate nicht immer vor Ort ist, Nachbarschaftshilfe halt, auch über den eigenen Gartenzaun hinaus.

Danke allen, die uneigennützig mithelfen, dass der Spaß am Dorf ein Stück weit erhalten bleibt und nicht nur dem „Hauptsache ICH“ geopfert wird. 

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

 

 

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