Chronik Vorstellung 201767Ein Programm vorzubereiten und zu gestalten, das nicht langweilig und träge das Druckwerk vorstellt, hatten sich die Organisatoren der Veranstaltung vorgenommen. Während Regina König das organisatorische um die Versorgung des Publikums übernommen hatte, machten sich Jörg Oppenhäuser und Hermann Josef Klockner Sorgen um das Programm. Was lag näher als die Mannschaft des Niederburger Nachtwächters zu motivieren. So begrüßten am Eingang der Nachtwächter (Hermann Josef Klockner) mit seiner „Fraah“ (Gerda Heidelmann-Schink) und der Lehrling (Christoph Klockner) die Gäste. Jörg Oppenhäuser moderierte die Veranstaltung als der „Barde von der Burgmauer“.

Die Eröffnung nach dem Stundenruf der Nachtwächter übernahm die Kirchenchorgemeinschaft Niederburg-St. Goar unter der Leitung von Edgar Menne. Der Heimatverein hatte eine große Anzahl prägnanter Fotos auf Leinwand fertigen lassen und in der Halle aufgehängt. Die Ersterwähnungsurkunden von 1256 und 1286 bildeten den Beginn des bebilderten Rundgangs durch die Zeitgeschichte des Dorfes. Eine stattliche Zahl von Ehrengästen konnte der Barde begrüßen. Bürgermeister Bungert und Bürgermeister und Ortsvorsteher der umliegenden Gemeinden waren zu Besuch gekommen. Besondere Willkommensgrüße galten Autor Werner Stoffel aus Oppenhausen und Frau Erika Henn, Ehefrau des 2014 verstorbenen Armin Henn, der mit großem Einsatz wie Werner Stoffel zum Gelingen des Werkes beigetragen hatte.

Werner Stoffel hatte zusammen mit Hermann Josef Klockner das Werk zur Vollendung gebracht. Überzeugend stellte Werner Stoffel die markanten Niederburger Eckdaten der Geschichte vor. Von der Auffindung der jetzigen Ersterwähnungsurkunde bis in die Neuzeit gab er einen Abriss über Ereignisse der Vergangenheit des Dorfes.

Ortsbürgermeister Klockner stellte dem Publikum den Werdegang von der Idee bis zum fertigen Buch der Chronik vor. In den Jahren seit 2007 wurden in Archiven Urkunden und Schriftstücke gesichtet, Fakten gesammelt und Fotos gefertigt. Armin Henn und Werner Stoffel hatten keinen Aufwand gescheut und viel Besuche für den Buchzweck gemacht und Ergebnisse ausgewertet. Gleichzeitigt sammelte der Ortsbürgermeister Fotos der Zeitgeschichte. Ganze Bestände standen zum Scan zur Verfügung. In vielen Stunden wurden aufgewandt um die 800 historische Fotos, mehr als 12.000 Dias und weitere tausende Papierfotos gesammelt und aufgearbeitet. Digitalfotos der Neuzeit hatten etliche Niederburger Fotografen und Fotografinnen zur Verfügung gestellt. Das Archiv umfasst mehr als 30.000 Fotos unterschiedlicher Fotografen und Zeiträume der Entstehung.

Der Barde, unterstützt von dem Nachtwächterlehrling Christoph Klockner wussten aus der Ritterzeit in Niederburg lustige Anekdoten zu berichten, natürlich gesungene. Herr Josef Schnorbach aus Karbach, der nicht nur seine Fachkenntnis als Schriftsetzer zur Verfügung gestellt, sondern durch sein hohes Engagement mitgeholfen ein hochwertiges Druckerzeugnis herzustellen. Sonn- und Feiertage wurden nicht geschont, er stand den Autoren mehrfach außerhalb der Regelzeiten zur Verfügung.
Bürgermeister Bungert hatte sich auf ein lockeres Grußwort festgelegt und überzeugte mit der Detaillektüre aus der Chronik, den Weinbau betreffend. Er selbst hegt und pflegt mit der Familie einen Weinberg der besten Niederburger Lage „Klüppelberg“ die heute St. Martinsberg genannt wird. Er lobte die zehnjährige Arbeit und freute sich mit den Niederburgern über das gelungene, dicke Buch.

Die Rot Weiß Musikanten unter der Leitung von Klaus König lockerten mit Niederburger Heimatliedern das Programm auf und hielten so das Publikum in Bewegung. Den Abschluss des Programms gestaltete das Fanfarencorps Rot Weiß Niederburg unter der Leitung von Jens Bröder. Der Barde „Jockel von der Burgmauer“ schloss das offizielle Programm und dankte allen Mitwirkenden. Positiv und erfreulich ist die Kritik der Gäste, großes Lob allenthalben für das lockere Programm und das gelungene Druckwerk.

Die Chronik ist zum Preis von 45,-€ erhältlich bei der Gemeindeverwaltung Niederburg, Weinstraße 18 Tel.: 06744 711480 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Versendungen sind gegen Erstattung der Versandkosten (7,-€) möglich.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

 

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