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So wie in anderen Gebieten Deutschlands wird die Mistel auch in unserer Gemarkung zu einem Problem. Misteln sind Halbschmarotzer und entziehen dem Wirtsbaum wertvolle Nährstoffe. Werden sie nicht entfernt und können sich in einem Baum ungehindert ausbreiten, bedeutet dies das Ende des befallenen Baumes.

Ihre Bekämpfung ist also ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung alter Obstbäume. Immer wieder hört man, dass Misteln unter Naturschutz stehen, dem ist keineswegs so. Sie dürfen ganzjährig und überall entfernt werden. Sinnvoll ist ihre Bekämpfung jetzt im Winter zum Schutz von baumbrütenden Vögeln. Es reicht auch nicht, sie nur oberflächlich zu entfernen. Mindestens 30 Zentimeter unterhalb des Fußes der Mistel sollte der befallene Ast abgeschnitten werden. Damit kann die Ausbreitung meist gestoppt werden.

Bäume, deren Hauptäste schon befallen sind und bei denen sich die immergrünen Mistelblätter schon gelb verfärben, sind in der Regel nicht mehr zu retten – ihr Ende ist besiegelt.

Deswegen der Aufruf an alle Baumbesitzer: Entfernen Sie die Misteln aus den Obstbäumen, damit sie auch weiterhin gesundes Obst von den eigenen Bäumen ernten können. Und tragen sie damit dazu bei, dass die weitere Ausbreitung des Baumkillers Mistel eingeschränkt wird.

Für den Verein für Heimatpflege

Herbert Retterath

 

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