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Das Zurücklassen von mitgebrachten Gegenständen, Verpackungen und Lebensmittelresten hat scheinbar Modecharakter erreicht. Sowohl in der Grillhütte am Klüppelberg, in der Bolzplatzhütte für die Jugend, in den Müllgefäßen am alten Schulhof als auch am Friedhof bleiben „vergessener Zivilisationsmüll“ zur Entsorgung zurück. Während es sich bei den rein weltlichen Orten um reinen Restmüll zur Entsorgung handelt ist das Zurücklassen von Pflanzgefäßen als auch den von den im Handel angebotenen Tragehilfen ein besonderes Ärgernis. Die am Friedhof aufgestellten Gefäße werden unter der Woche geleert, pflanzen Friedhofsbesucher am Wochenende „zieren die Kunststoffteile den Friedhof“. Da wird die eigene Grabstelle fein hergerichtet und die mitgebrachten Teile verunstalten den Rest des Friedhofs am Weg zur Friedhofskapelle. Einfacher für alle wäre die Entsorgung der mitgebrachten Teile zu Hause, der Friedhof würde in seiner Würde nicht durch die Unempfindlichkeit mancher Besucher verunstaltet. Dank gilt den Besuchern, die sich an den fremden Zurücklassungen stören und die Plastikteile mit nach Hause nehmen.

Die Grillhütte am Klüppelberg wird neben Grillabenden auch als Raststelle für Wanderer genutzt. Regelmäßig müssen dort größere Mengen Zivilisationsmüll entsorgt werden. Ebenso hat sich dies in letzter Zeit an der Bolzplatzhütte eingeführt. Selbst vor Sperrmüll ist keine der genannten Einrichtungen sicher. Wir bitten vorbeikommende Spaziergänger und Wanderer die Nutzer auf das Mitnehmen des Mülls hinzuweisen. Bei der Bolzplatzhütte, die von der Jugend gereinigt und unterhalten wird, bitten wir um Mitteilung wer Gruppen von Nutzern angeben kann. Wir möchten diese persönlich ansprechen können und auf die Versäumnisse hinweisen. Eine große Bitte: Nicht wegschauen wenn andere ihren Müll achtlos liegen lassen!!

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister