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In den letzten Wochen mehren sich wieder die Hinweise auf in der Gemarkung wildernde Hunde. Hier wurden mehrfach frei laufende Hunde gemeldet, die durch ihr lautes, nervöses Bellen die Jagd belegen. Ebensolche verstörte Laute des in die Enge getriebenen Wildes sind hörbar. Mehrfach wurden in den letzten Tagen von Hunden getötete Rehe gefunden, deren Bilder wir den Lesern an dieser Stelle ersparen wollen. Die Rehe werden nach der Hatz durch einen Biss in die Kehle erwürgt. Wir wissen um die Zuverlässigkeit fast aller Hundebesitzer, jedoch sind es die unrühmlichen Ausnahmen, die wie geschildert, für unnötiges Leid der Tiere sorgen. Ferner wurden Hundeführer, die mit ihren eigenen, angeleinten Hunden unterwegs sind, von diesen unbetreuten Tieren gestellt und bedroht. Hunde können, wenn sie richtig erzogen wurden, ohne Leine in der Gemarkung geführt werden. Sind diese aber über längere Zeit unbetreut unterwegs ist dies für die frei lebende Tierwelt gefährlich und zu ahnden. Die Bitte um Mitteilung an alle, die frei laufende Hunde beobachten, die ohne Begleitung in der Gemarkung unterwegs sind. Wenn der Hund bekannt ist, bitte direkt den Hundehalter ansprechen oder Mitteilung an die Jägerschaft oder die Gemeindeverwaltung geben. Die Gemeindeverwaltung wird in jedem Fall die Ortspolizeibehörde einschalten und auf die Einleitung eines Strafverfahrens pochen. Im Wiederholungsfall hat dies drastische Geldstrafen zur Folge. Merksatz für nachlässige Hundebesitzer: Das Wohl frei lebender Tiere hat Vorrang vor dem Spaß des eigenen Hundes an der unerlaubten und letztendlich grausamen Jagd. Nicht Wegsehen und Weghören, alle Tiere haben ein Recht auf Schutz.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister