DSC 0273Vereine und Gemeinde gestalten den Niederburger Bürgertag, den Arbeitstag der Bürger für die Gemeinde seit Frühjahr 2005. Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehr als 80 Mitbürger eingefunden um ihre Arbeitskraft und eigene Maschinen für die Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Unterschiedliche Projekte an vielen Stellen im Dorf wurden dem Frühjahrsputz unterzogen. Pflanzbeete wurden gereinigt und Mulch aufgebracht. Mit die größte Mannschaft war am Sportplatz und seinen weitläufigen Anlagen mit der Beseitigung des Winterschmutzes beteiligt. Die Ruhebänke am Taunusblick und viele andere in der Gemarkung wurden von Mitgliedern der Knacker mit neuer Farbe versehen. Die Beete des Friedhofes wurden wie alle anderen gereinigt und „aufgemöbelt“.

Am Spielplatz reparierten und werkelten Papas und Mamas um den Spielplatz wieder für die Sommerspielsaison zu rüsten. Der Heimatverein hatte Nistkästen für heimische Vögel als Bausatz angeschafft. Hier wurde in der Hütte des Spielplatzes fleißig montiert und zum Aufhängen in der Natur vorbereitet. Teile der Jugend hatten sich als Projekt den Bolzplatz ausgesucht und waren dort reinigend und pflegend unterwegs. Es wurde gemäht, gekehrt, repariert und Unkraut gezupft. Die Feuerwehr widmete sich wie in jedem Jahr den alten Wassergewinnungsanlagen der ehemaligen Wasserversorgung. In diesem Jahr wurde zusätzlich der ehemalige Hochbehälter an der K 93 intensiv belüftet und gereinigt. Die Kneipp Anlage wurde wieder für die Befüllung vorbereitet und das Areal von Laub befreit. Neue Farbe an Bänken und der Rasthütte dürfen nicht fehlen. Neue Schilder mit interessanten Informationen zu Kneipp und der Anlage wurden angebracht. Die Lavendelanlage konnte dank eines Bienenfreundes erweitert und der Bestand gepflegt werden. Am alten Schulhof fehlte Schotter, neuer wurde aufgebracht und verteilt.

Die „Martinsfeuerjugend“ war mit Förster Weide im Wald unterwegs und sammelte Brennholz für das nächste Martinsfeuer im November. Fleißige Väter halfen unterstützend mit. Die vielen alten und jungen Obstbäume auf Gemeindegrundstücken wurden fachgerecht geschnitten und besonders die Anlage auf der Erddeponie am Sportplatz bedurfte eines fördernden Schnittes. Das Backhaus und besonders die Backöfen wurden von Backfreunden gereinigt und Ruß und Asche aus den verwinkelten Zügen der Öfen gesaugt und gekehrt. Die Rosen in den Grünanlagen der Gemeinde wurden geschnitten und gedüngt. Jäger und Jagdpächter hatten sich eine beschwerliche Arbeit im Wald ausgesucht. Alte eingewachsene Drähte von Verbiss-Schutzanlagen wurden herausgezogen und zum Abtransport bereit gelegt.

Eine Mannschaft des Gemeinderates versorgte die Helferinnen und Helfer mit einem stärkenden Frühstück. Der Heimatverein stellte zur Mittagszeit wie immer eine Erbsensuppe mit Einlage für die guten Geister bereit. Bei strahlendem Sonnenschein füllte sich der Platz am Generationenhaus. Jung und Alt zusammen bei der Mittagspause hatten Gelegenheit den Tag Revue passieren zu lassen und sich gemütlich auszutauschen. Der Dank des Unterzeichners gilt den fleißigen Helfern, denen die schon immer dabei waren und denen die neu hinzugekommen sind. Der finanzielle Nutzen des Tages ist beachtlich, der Nutzen für den dörflichen Zusammenhalt ist enorm wichtig. Der Dank gilt auch den Servicekräften, die die Helfer versorgen und besonders dem Heimatverein, der wie schon immer die Kosten für das gemeinsame Mittagessen übernimmt.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister

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