Hund-kann-nix-dafuer

Vorab eines zur Klarstellung: Es gilt zu unterscheiden, dass viele Hundebesitzer dieser Pflicht vorbildlich nachkommen, einige wenige jedoch ignorieren es schlichtweg, und gerade sie sollten sich hier besonders angesprochen fühlen.

Immer wieder bekommt die Gemeindeführung Beschwerden über zurückgelassene Hundehaufen an Feldwegen und Futterwiesen. Diese sind ein Ärgernis für vorbeilaufende Menschen, aber auch eine Gefahr für die Ernte von gesundem Gras als Futtermittel für Nutztiere. Diese nehmen das verunreinigte Gras auf und können daran erkranken. Da die Qualität von Milch und Fleisch unter anderem auch vom Futter bestimmt wird, verschlechtert jede Verunreinigung unmittelbar auch unsere Lebensmittel.

Im Sinne eines guten Miteinanders geht der Appell daher an eben diese Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in Zukunft zu beseitigen. Ab in den Beutel und rein in die heimische Restmülltonne. Es ist eigentlich ganz einfach … oder doch nicht?

Jörg Oppenhäuser, Ortsbürgermeister