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Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

In der Ratssitzung vom 21.07.21 wurde einstimmig die Umrüstung auf LED-Technik beschlossen. Damit kann der Stromverbrauch der aktuellen Straßenbeleuchtung um etwa 2/3 verringert werden, was einer Einsparung von fast 21000 kWh pro Jahr entspricht. Ein weiterer Mehrwert ist die dann durchgängige nächtliche Beleuchtung an allen Wochentagen. Die Umrüstung hat ein Investitionsvolumen von ca. 52.000 €. Gefördert wird die Maßnahme mit 10.000 €. 

Bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung handelt es sich grundsätzlich um eine beitragsfähige Maßnahme, für die nach der Ausbaubeitragssatzung der Ortsgemeinde wiederkehrende Ausbaubeiträge von allen Grundstückseigentümern erhoben werden müssen. Da allerdings auch uneingeschränkt funktionierende Straßenlampen vor Ablauf der üblichen Nutzungsdauer (rd. 30 Jahre) erneuert werden, können für diese keine Ausbaubeiträge abgerechnet werden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass somit die Umrüstungskosten für etwa die Hälfte der insgesamt 108 betroffenen Leuchten über wiederkehrende Ausbaubeiträge abzurechnen sind.

Bei geschätzten beitragsfähigen Aufwendungen dafür von ca. 30.000 € ergäben sich lt. Verwaltung nach Abzug des Gemeindeanteils und unter Berücksichtigung der gesamten Beitragsfläche aller Grundstücke in Niederburg daraus wiederkehrende Ausbaubeiträge von rd. 0,11 € je Quadratmeter beitragspflichtiger Grundstücksfläche. Für ein durchschnittliches Grundstück mit einer Größe von ca.  600 m² ergibt das einen Beitrag von etwa 66,00 €.

Die Umsetzung der Maßnahme soll noch in 2021 erfolgen. Die Ortsgemeinde bittet die Grundstückseigentümer, sich auf die beschriebene (geschätzte) Beitragsanforderung im Kalenderjahr 2022 durch die Verbandsgemeindeverwaltung Hunsrück-Mittelrhein einzustellen.

Durch die Umstellung kann die Ortsgemeinde künftig erheblich Energiekosten einsparen und auch die laufenden Unterhaltungs- und Wartungskosten reduzieren. Neben den finanziellen Einsparungen wurde auch der energetische Gesichtspunkt mit in die Entscheidung einbezogen. Ein gutes Signal für Klimaschutz und unsere Umwelt.

Borkenkäfer im Gemeindewald

In den letzten Wochen ist ein erheblicher Transport von Fichtenholz aus dem Gemeindewald zu beobachten. Dies ist dem aktuellen Borkenkäferbefall zu schulden. Wie groß die geschädigten Flächen sind, ist aktuell noch nicht absehbar. Bleibt zu hoffen, dass die Schäden überschaubar bleiben. Prognosen zufolge wird die Fichte im Niederburger Gemeindewald in Zukunft sehr rar werden.

Jörg Oppenhäuser, Ortsbürgermeister

                                                                                   

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