Seniorentag 2014Die Besucherzahlen der Seniorentage war in den letzten Jahren rückläufig, diesmal konnte die Organisatorin Regina König feststellen, dass wieder mehr Senioren von der Einladung gebrauch machen.  

Vereine und Gemeinde hatten wieder eingeladen zum Seniorentag im fertiggestellten Generationenhaus. Eine rührige Damenmannschaft hatte den Saal festlich dekoriert und die Tafel ebenso gedeckt. Die Vereine helfen mit bei der Programmgestaltung und wie immer, so auch in diesem Jahr, eröffnete der Kirchenchor unter der Leitung von Edgar Menne mit Sängerinnen und Sängern aus St. Goar und Niederburg die Unterhaltungsrunde. Gerda Heidelmann Schink überbrachte als Vorsitzende die Grüße und Wünsche des Chores. Die kleinsten Theaterspieler des Dorfes erfreuten mit dem weihnachtlich angehauchten Theaterstück vom kleinen Schuster. Allerhand erlebt dieser Schuster in seiner Werkstatt und alles hat eine Verbindung mit der Geschichte um die Krippe und die Heilige Familie. Wie immer waren es die Kindergartenkinder, die im folgenden Jahr die Schule besuchen werden, die unter der Leitung von Regina König und Nicole Keßler für großen Applaus der Besucher sorgten.

Eine Kaffeetafel mit vielen selbst gebackenen Kuchen und duftendem Kaffee folgten. Gerda Heidelmann-Schink hatte sich ein Theaterstück zum Thema „Maus im Haus“ einfallen lassen - nein, Sie hatte es live erlebt. Nachbar Klaus König, Regina Nell und mit Supertalent ausgestattet Enkel David Heidelmann sorgten für machen Lacherfolg. Die Oma ist halt sonst sehr unempfindlich, nur bei Mausbesuch steigt sie auf Tische und Stühle. Hiltrud Oppenhäuser erinnerte mit einer Geschichte um den Heiligen Laurentius an einen fast vergessenen Schutzpatron der Niederburger Pfarrkirche. In ihren Reimen ließ sie die Vergangenheit aufleben und erinnerte an die Bräuche des Dorfes und der Kirche im Umgang mit dem Gedenktag an den Schutzheiligen.

Eine Auswahl von Bildern des ehemaligen Lehrers Steinkampf hatte Hermann Josef Klockner aufbereitet. Karl Göllner hatte diesen 500 Bilder starken Schatz mit sehenswerten Aufnahmen aus den Anfängen der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Gemeinde zur weiteren Verwertung überlassen, ebenso den Bilderschatz seines Vaters der mit mehr als 4000 Bildern dem Gemeindearchiv zur Verfügung steht. Eine nur kleine Episode mit alten Landschafts-, Schul- und Kinderbildern konnte dem Publikum gezeigt werden. Noch viele sehenswerte Aufnahmen zeigen Niederburger Traditionen, Fronleichnamstage und längst verstorbene Originale.Seniorentag 2014

Schon traditionell beschließt der Auftritt des Fanfarencorps das Programm. Unter der Leitung von Jens Bröder treten die Musikanten zur Freude der Senioren auf. Die Vereinsführung unter der Leitung von Heike Stahl nutzte die Gelegenheit des Auftritts am Seniorentag  um ganz junge Musikanten dem Publikum vorzustellen und junge und jung gebliebene für ihre Treue zum Verein zu ehren. Diese Ehrungen nahm die Vorsitzende zusammen mit dem Vorsitzen des Kreismusikverbandes vor.

Zum Schluss des Programms dankte der Ortsbürgermeister allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, den Ortsvereinen, dem Helferinnenteam das voll ausgelastet war und der Organisatorin Regina König für die Ausrichtung des Tages. Nicht unerheblich trägt Jagdpächter Frank Hermesmeyer zum Gelingen der Jugend- und Seniorenarbeit der Gemeinde bei, er musste sich in diesem Jahr jedoch aus familiären Gründen entschuldigen.

In diesem Jahr haben erstmals viele der jung gebliebenen Seniorinnen und Senioren durch ihren Besuch zum Gelingen, vor allen Dingen zur Fortführung des Tages beigetragen und ermuntert. Bei Weitem sind nicht alle den Einladungen gefolgt, aber die Hoffnung bleibt, dass durch Weitergabe der positiven Erfahrungen des Besuches noch Weitere angeregt werden im nächsten Jahr dabei zu sein.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister