niederburg facebookDer Einladung zur diesjährigen Bürgerversammlung waren fast 50 Niederburgerinnen und Niederburger gefolgt. Die Gemeindeführung konnte neben den interessierten Bürgern Bürgermeister Thomas Bungert begrüßen. Gleich nach den einleitenden Worten referierte Bürgermeister Bungert über die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte auf der Ebene der Verbandsgemeinde. Ausführlich erläuterte Bungert die Problematik um den Schwimmbadausbau, die Versorgung der zugewiesenen Flüchtlinge, den Mittelrheintunnel, den bisher nicht zustande gekommenen Solidarpakt und die personellen Veränderungen innerhalb der Verwaltung. Die Gremien und Entscheidungen außerhalb der VG, in denen der Bürgermeister vertreten ist, wurden den Besuchern übermittelt. Den derzeitigen Stand der Entscheidungen im Rhein Hunsrück Kreis, der Wasserversorgung Rhein Hunsrück Wasser, dem Zweckverband Weltkulturerbe und der aktuelle Stand der Diskussionen um eine nötige Kommunalreform wurden erläutert und Vor- und Nachteile deutlich gemacht.

Für die Ortsgemeinde konnte Ortsbürgermeister Klockner eine Vielzahl von Themen skizzieren. Die Endabrechnung des Umbaus des Generationenhauses steht in Kürze zur Verfügung. Der Geldfluss aus den Zuschusstöpfen und die Leistbarkeit des Schuldendienstes wurden erläutert.

Die Anpassung der Belegung auf dem Gemeindefriedhof nach den Wünschen der Bürger wurden nach drei Veranstaltungen mit der Kirchengemeinde den anregenden Bürgern zugesagt. Die Friedhofsgebühren wurden, wie schon in der Vergangenheit den tatsächlichen Kostenentwicklungen angepasst und bereits vom Gemeinderat beschlossen.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Erweiterung des NBG „Auf dem Leh“ um die Anzahl der Bauwilligen. Die Gemeinde wird den Wünschen der jungen Leute entsprechen und hat ein aufwändiges Verfahren in Gang gesetzt. Ziel ist es bis zu acht Bauplätze auszuweisen und diese nach Absprache mit den Interessenten auszubauen. Die entsprechenden Vorarbeiten sind im Lauf und werden zügig bis zur Baureife der Grundstücke weitergeführt.

Ein kurzes Straßenstück zwischen Rheingoldstraße 18 und 22 wird im nächsten Jahr ausgebaut würden müssen. Eine wegen Unfallgefahr notwendige, nur stückweise Reparatur würde keinen Sinn ergeben, die Kosten hierfür sind hoch, die Straßenverhältnisse bleiben aber weiter in einem unbefriedigenden Zustand. Für die Maßnahme werden Ausbaubeiträge erhoben werden müssen. Wegen der nur geringen Kosten werden die Beiträge in Grenzen bleiben.

Ende des Jahres soll die Dorfchronik fertiggestellt sein und das Druckwerk zur Verfügung stehen. Ein Team liest und korrigiert die aufwändige Arbeit der beiden Chronisten Armin Henn und Werner Stoffel. Derzeit sind Angebote bei heimischen Verlagen eingeholt, der Ortsgemeinderat wird zeitnah den Druckauftrag vergeben.

Die Themen um die Zusammenarbeit der Vereine, Senioren- und Kinderarbeit, Jugend und Gemeinderat bildeten den Abschluss der Erläuterungen. Zur Fragerunde meldeten sich Interessierte, deren Anregungen und Wünsche wurden beantwortet oder aufgenommen.

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister