Niederburg-ManderscheidManderscheid/Düren/Prüm/Dubai (red/boß) Steht die Niederburg von Manderscheid bald in Dubai? Die zeitgemäßen Umstrukturierungsmaßnahmen des Eifelvereins mit Hauptsitz in Düren haben in den letzten Monatenin  den Medien für reichlich Schlagzeilen gesorgt (input aktuell berichtete). Nun könnte sich eine Lösung für die noch 27.000 Mitglieder zählende Eifelinitiative abzeichnen. Der Scheich von Dubai hielt sich dieser Tage zu Verkaufsgesprächen in der vereinseigenen Niederburg in Manderscheid auf. Wie die Nachrichtenagentur INPUT-Medien aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, gab es ein Angebot in Höhe von 10 Millionen Euro für das Bauwerk aus dem Mittelalter. Freudensprünge gab es in Prüm bei der Hauptvorsitzenden Mathilde Weinandy und in Düren bei Geschäftsführer Manfred Rippinger: „Das würde uns für immer sanieren und wir könnten uns wieder um Aufgaben kümmern, die bisher aus finanziellen Gründen zu kurz gekommen sind. Damit wären wir dann sicherlich auch für jüngere Menschen wieder attraktiv.“
Der Manderscheider Ex-Bürgermeister und Eifelvereins-Urgestein Walter Densborn klang nicht so begeistert: „Der Deal ist für unsere Stadt ein riesiger Image-Verlust, denn jährlich kamen tausende Menschen alleine wegen der Niederburg nach Manderscheid. Und jetzt nur noch mit der Oberburg…?“ Der Scheich versprach sogar, das Bauwerk auf seine Kosten Stein für Stein abzutragen und es wieder naturgetreu auf der Wiese vor dem Hotel Atlantis The Palm in Dubai aufzubauen. Denn ihm sei wichtig, dass die Burg eine Turnierwiese wie in Manderscheid habe und eine vernünftige Gastronomie in der Nähe sei. 
input-Auslandskorrespondentin Paula Sonnen war eigens nach Dubai gereist, um sich vor Ort von der einmaligen Infrastruktur überzeugen zu können.