Kirmes2014-1Jahrelang ändert sich an alten Kirmestraditionen wie in Niederburg kaum etwas, aber in diesem Jahr gibt es schon bemerkenswertes zu berichten. Erstmals seit Jahrzehnten sind es die kritischen Zuschauer die alles genau beäugen und der Vielzahl junger Männer und alter Kommandeuren zusehen. Genug gesehen und gefroren; hinein in die Kneipe… diesmal gab es erstmals Applaus für die Anpacker als der Baum in seine Grube rutschte. 

Auch ein Jubiläum an den Kirmestagen: Edgar Menne hat in diesem Jahr zum 25. Mal den Kirmesbaum im Wald ausgesucht, gefällt und mit den Jugendlichen ins Kirmes2014-2Dorf gebracht. „Zum letzten Mal“ hat er angekündigt. „Schaun mer mal“ wie eine bayrische Fußballlegende zu sagen pflegt. Wenn Not am Mann ist hat er sich noch nie verschlossen. 

Absolut neu und besonders bemerkenswert: Die Kirmesjugend, die Rot Weiß Musikanten und alle Umzugteilnehmer gratulierten betagten Seniorinnen zum  Mittachtziger Geburtstag. Das Ehepaar Strunk freute sich und legte einen flotten Kirmestanz auf die Pflasterfläche. Frau Helene Schmitt verfolgte das Geburtstagsständchen vom Wohnungsfenster aus. Die Freude war bei beiden Familien groß. 

Kirmes2014-3Übrigens: Was manchen klug auftretenden Mitmenschen fehlt haben die Jugendlichen des Dorfes und die Musikanten gezeigt: Hohe Achtung vor alten Menschen und die eigene Freude denen eine Freude zu machen. Weiter so, so macht das Leben im Dorf Spaß!!

 

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister