Generationenhaus

Verehrte Gäste, liebe Niederburgerinnen und Niederburger,

fast neun Jahre ist es her, dass zum ersten Mal bei einem Vortrag bewusst gemacht wurde, wie sich die Bevölkerungsstruktur im Laufe des demographischen Wandels ändert. Die folgenden Überlegungen des damaligen Gemeinderates und die Beratungen mit Fachleuten in den Verwaltungen hatten fast alle einen Vorschlag: Die Möglichkeiten der Dorfmoderation und deren Strukturen nutzen, um möglichst viel an Wünschen und ganz besonders an Erfordernissen zur Bewältigung künftiger Probleme zu erfassen. Von 20007 bis 2009 bemühten sich Gemeinderat und Ausschussmitglieder, die Erfordernisse zu konkretisieren und niederzuschreiben. Neben den nötigen Änderungen von Verfahren wurde auch die Notwendigkeit der Schaffung geeigneter Räume geprüft und entsprechende Vorschläge gemacht. In Niederburg schon traditionell ist die Verbindung von Generationen in Nachbarschaften und Vereinen. Dieser ausgesprochen ausgeprägten „Eigenart“ der Niederburger wurde Zukunftsfähigkeit zugesprochen. Die Vorteile der Zusammenarbeit der Generationen und der Nutzen für alle Altersgruppen liegen auf der Hand. „Voneinander profitieren und dabei noch Spaß dabei haben“ ist seit geraumer Zeit die Devise. So werden diese Zusammentreffen der Generationen zur „Lehrstunde“ der positiven Art. Da helfen ältere Herrschaften jungen Leuten in Vereinen und Projekten, unkompliziert und kameradschaftlich. Umgekehrt wird manches, was im Alter nicht mehr so gut funktioniert auf ebensolche Art erledigt.

Das Generationenhaus soll den Gemeinschaftsgedanken zur Verbindung der Generationen fördern helfen und zur Festigung der Dorfgemeinschaft beitragen.

Allen, die die Niederburger mit Rat und Tat unterstützt haben, sei an dieser Stelle einmal herzlich gedankt. Allen voran unseren heimischen Politikern mit Bürgermeister Bungert und Landrat Bertram Fleck an der Spitze, Freunden des Dorfes, die viel mehr an Unterstützung eingebracht haben als man erwarten konnte und den gut meinenden Fachleuten in der Verbandsgemeindeverwaltung, Mitarbeitern der Kreisverwaltung, der ADD, im Innenministerium, Architekten und Planern und beratenden Fachleuten in vielen Bereichen.

Ganz besonderer Dank gilt den Niederburgerinnen und Niederburgern, die über all die Jahre die Sache kritisch begleitet und unterstützt haben. Wir haben gemeinsam mit Absicht viele Stunden die Vorschläge der Bevölkerung aufgenommen und verarbeitet. Danke allen, die mitgemacht haben und mit angepackt haben. Ohne die mehr als 100 Bauhelfer wäre das Werk nicht zu schaffen, ohne die vielen nützlichen Ratschläge wesentlich schwieriger zu schultern gewesen. Ein ganz besonderer Dank gilt der Nachbarschaft um  das Generationenhaus, die mit Geduld und Rücksicht manches Hindernis hingenommen hat. Dieses gute Verhältnis gilt es zu erhalten. Allen  Gästen ein herzliches Willkommen im neu gestalteten alten Haus. Den künftigen Nutzern viel Freude bei der Verbindung der Generationen in einem lebenswerten Dorf. „Dort wo man Freude am Leben hat fühlt man sich zu Hause, dort wo Menschen über Generationen hinweg verbunden sind werden die Anforderungen der Zukunft zu schaffen sein“

 

Viel Spaß in Niederburg

Hermann Josef Klockner, Ortsbürgermeister