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und wenn ihr es nicht für Euch tun wollt, so tut es für Eure Eltern, die Oma, den Opa, den Onkel, die Tante oder den kranken Nachbarn. Mit der Bitte um Beachtung und Einhaltung der vorgegebenen Maßnahmen. 

Jörg Oppenhäuser, Ortsbürgermeister


 

Die Landesregierung hat am Freitag für Rheinland-Pfalz die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verschärft. Wir erklären, was ab Samstag verboten ist und was noch erlaubt ist. 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte am Freitag, dass sich noch immer viele Menschen nicht an die gebotene Abstandsregelung hielten. Deshalb habe man weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beschlossen. Alle wichtigen Beschränkungen hier im Überblick:

Keine Versammlungen mit mehr als fünf Personen

Laut neuer Verordnung gilt ab Mitternacht (Samstag 0 Uhr) ein öffentliches Versammlungsverbot. Es dürfen sich keine Gruppen mit mehr als fünf Personen zusammenfinden.

Außerdem kommen zu den bereits am Mittwoch angeordneten Schließungen weitere hinzu, die insbesondere die Gastronomie betreffen. Ab Samstag 0 Uhr müssen schließen:

  1. Restaurants, Speisegaststätten, Mensen, Kantinen, Cafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie),
  2. Eisdielen, Eiscafés, Internetcafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie),
  3. Thermen, Solarien, Wellnessanlagen und ähnliche Einrichtungen,
  4. Fahrschulen (einschließlich Fahrschulprüfungen in Räumlichkeiten des TÜV) und ähnliche Einrichtungen,
  5. Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen,
  6. Sportboothäfen und ähnliche Einrichtungen.

Die Mitnahme von Speisen bleibt den Angaben zufolge ebenso wie die Lieferung von Speisen weiter erlaubt. Jeglicher Verzehr vor Ort ist jedoch ab Samstag, 0 Uhr, verboten.

Verschärfte Regeln für Pendler

Verschärfungen hat die Landesregierung auch für den Grenzverkehr mit Frankreich beschlossen. Beschäftigte und Berufspendler aus RKI Risikogebieten, wie zum Beispiel Grand Est haben zwar weiterhin die Möglichkeit, ihrer Berufstätigkeit in Rheinland-Pfalz nachzugehen. Sie müssten sich aber unmittelbar zum Arbeitsort oder zum Wohnort begeben. Sie dürfen diese Fahrten weder zum Einkaufen noch zu Freizeitzwecken unterbrechen oder aus diesen Grünen unternehmen.

Hohe Bußgelder bei Verstößen

Diese Verordnung gilt ab sofort. Die Landesregierung teilte weiter mit, dass hohe Bußgelder drohen, wenn Menschen aus den vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogebieten wie Grand-Est in Frankreich in Rheinland-Pfalz angetroffen werden. Ab Montag, den 22. März 2020, können demnach Bußgelder von bis zu 25.000 Euro verhängt werden.